Mit ‘PLO & Co.’ getaggte Beiträge

9/11 – NEVER forget

Veröffentlicht: 2010/09/11 in Aktuelles, Hamas / PLO Co.
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Es stimmt, den Tag darf man NIEMALS vergessen, denn es war ein direkter Angriff auf unsere westliche demokratische Welt.

Der Plan war perfekt, die Dimension des Terrors unfassbar. Verkehrsflugzeuge wurden zu fliegenden Bomben und erschütterten nicht nur die USA sonder die ganze westliche Welt.

Die Täter des 11. September 2001 hatte man schnell ausgemacht: 19 junge Muslime im Auftrag des saudischen Terrorfürsten Osama bin Laden und seiner Al-Kaida.

Und wir sollten auch heute noch einmal an die wehrlosen und wahllos ausgewählten Opfer denken. Jedes einzelne dieser Opfer hat ganz sich nichts, aber auch gar nichts gegen Moslems, die Palästinenser oder wer weiß nicht wen getan. Sie waren zur falschen Zeit am falschen Ort. LEIDER!

ABER

die angekündigten Koranverbrennungen, das ist nun wirklich der falsche Weg! Und damit wird aus meiner Sicht das Andenken der Opfer beschmutzt!

Zu Hoffen bleibt, dass es wirklich nicht dazu kommt, denn dann sind freiwillige Helfer, Mitarbeiter humanitärer Organisationen und Soldaten in den arabischen Ländern und moslemischen Staaten die Ersten, die es zu spüren bekommen. Von christlichen und nicht moslemischen Zivilpersonen ganz zu schweigen!

In der HAZ vom 10.09. konnte man folgende Äußerungen unseres Landesvorsitzender lesen: “ Den Vorsitzende des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden Niedersachsens, Michael Fürst, macht es ratlos, dass der US-Staat keine Handhabe hat, „gegen diesen skandalösen Akt der Aggression“ einzuschreiten: „An diesem Punkt scheint auch mit der amerikanischen Verfassung etwas nicht zu stimmen“, sagte Fürst der HAZ. Ignorieren könne man den „religiösen Eiferer aus Florida“ leider jetzt nicht mehr, meinte Fürst. Man könne nur hoffen, dass er am 11. September nicht zur Tat schreite.“

In einem Punkt hat er natürlich recht, es ist wirklich skandalös, allein so einen Gedanken zu fassen. Und es bringt ALLE Moslems gegen Christen und Nichtmoslems auf. Nicht nur die fanatischen, sondern auch die gemäßigten!

Lieber Michael, dass du aber die amerikanische Verfassung so angreifst, da muss ich dir widersprechen. Denn Glaubens- und Meinungsfreiheit sind in keinem Staat der Welt so festgeschrieben wie in den USA. Und in keinem Staat der Welt, mit Ausnahme von Israel, können Juden so frei leben wie in den USA.

Wenn die US-Verfassung dahingehend geändert würde, dass man nur in eine Richtung sich äußern darf, so dann das schnell zu einem Schuss in die falsche Richtung werden. Versteht mich nicht falsch. Ich verurteile diese Aktion aufs schärfste.

Aber seinen wir doch mal ganz ehrlich, ist das nicht Demokratie. Und sie wird auch bei uns hier in Deutschland praktiziert, denn wie ist es sonst möglich, das das  braue Lager noch immer frei wählbare Parteien hat. Wie ist es möglich, dass es noch immer die NPD gibt????? Auch das fällt unter den Oberbegriff DEMOKRATIE. Sie hat eben 2 Seiten.

Wie schreibt die ehemalige Landesbischöfin Margot Käßmann so schön in ihrem Internet-Tagebuch: „Wieviel Religion verträgt die Politik? Wieviel Nähe zum Staat die Kirche? Wieviel religiöse Toleranz ist nötig, wo sind Grenzen zu ziehen um der Freiheit willen? Solche Fragen sind in der Geschichte der USA seit Gründungszeiten immer wieder diskutiert worden und sie bleiben aktuell spannend. Das Land der Freiheit ringt um die Grenzen und die Weite von Freiheit mit Blick auf die Religion und das Verhältnis von Staat und Religion. Aber das sind auch für uns in Deutschland spannende Fragen.

Nun ist es 2 Tage her, aber in der Europäischen Presse kann man NUR folgende Schlagzeilen lesen:

  • Israel greift Ziele im Gazastreifen an
  • Israels Armee bombardiert Gaza-Streifen
  • Israel bombardiert Gaza-Streifen
  • Israelische Luftwaffe griff Ziele im Gazastreifen an
  • Israel griff wieder Ziele im Gazastreifen an

Den Angriff will je niemand abstreiten, ABER was vorher war, ist uninteressant! Denn

Palästinensische Terroristen aus dem Gaza-Streifen haben am Samstag vier Kassam-Raketen und zwei Mörsergranaten in den Süden Israels abgefeuert.
Das bemerkenswerte aber daran ist:

Bei der Untersuchung einer der Raketen, die nahe dem Kibbutz Nahal Oz landete, stellte man fest, dass sie aufgrund ihrer professionellen Bauweise offensichtlich nicht im Gaza-Streifen produziert, sondern importiert worden war.
(Yedioth Ahronot, 27.07.10)

Das Schiff befand sich zwar am Mittwochnachmittag nur noch rund 23 Kilometer vom ägyptischen Hafen al-Arisch entfernt, fuhr aber so langsam, dass es erst am späten Abend anlegte.

Gespannt beobachtete Israel und die Welt die Provokation von Gaddafi. Die israelische Marine warnte die Besatzung mehrfach davor, die Seeblockade vor dem Gaza-Streifen zu brechen.

Im Verlauf des Mittwoch’s gab es unterschiedliche Angaben über den Kurs des Schiffes:

  • die israelische Armee erklärte, es steuere offenbar den ägyptischen Hafen al-Arisch an
  • die libysche Gaddafi-Stiftung, die den Transport organisiert, betonte jedoch, der Frachter Amalthea fahre wie geplant in Richtung Gaza.

Der österreichische Milliardär Martin Schlaff soll das Gezänk zwischen Israel und Libyen zu einem friedlichen Ende gebracht haben. Das berichtete die überregionale arabische Tageszeitung „Asharq Al Awsat“. Er nahm also zum israelischen Außenminister Avigdor Lieberman als auch zum libyschen Staatschef Muammar Gaddafi Kontakt auf.

Schlaff unterhält bereits seit vielen Jahren beste Beziehungen nach Israel. So zählte er zu den engsten Freunden Ytzak Rabins. Zu seinen derzeitigen Freunden zählen etwa Ariel Sharon und dessen Söhne Gilad und Omir auf der einen und hochrangige Palästinenser bis hin zu Gadaffi auf der anderen Seite.

Saif al-Islam al-Gaddafi hatte mit seiner Stiftung Gaddafi International Foundation of Charitable Associationsden Frachters Amalthea mit Hilfsgütern in den Gaza-Streifen gesendet.

Nun ist das Gezänk zu Ende. Es hat den ägyptischen Hafen von al-Arisch angelaufen.

Nach Angaben der ägyptischen Hafenbehörden soll die Ladung am Donnerstag oder Freitag gelöscht werden. Denn der Hafen war nicht auf die Lieferung vorbereitet und daher ist keine Kapazität frei 😦

Die AMALTHEA und die Gaddafi-Stiftung

Veröffentlicht: 2010/07/14 in Hamas / PLO Co., Israel
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Ganz schön groß ist die AMALTHEA ja, da bewegen sich 92 m x 16 m in Richtung Gaza. Die umstrittene Gaddafi-Stiftung hat unlängst das unter moldawischer Flagge fahrendes Schiff gechartert und »Al Amal« getauft. Das arabische Wort bedeutet übersetzt »Hoffnung«. Es es dient nach eigenen Angaben einzig und allein dazu, die von Israel über Gaza verhängte Blockade brechen.

An Bord der Amalthea befinden sich z.Z. neben 12  Besatzungsmitgliedern auch 15 pro-palästinensische Aktivisten  und Reporter des arabischen Senders Al Jazeera. Der Frachter lief nach Angaben der griechischen Küstenwache am Samstag vom griechischen Hafen Lavrion aus und will nun unbedingt die Blockade durchbrechen. Die Lösung wäre den ägyptischen Hafen El Arisch im Norden der Sinai-Halbinsel anlaufen und von dort die  Hilfsgüter in den nahe gelegenen Gazastreifen zu bringen, denn Israel, will man ja auf keinen Fall anlaufen. Der Kapitän des Schiffes hatte bereits dieser Lösung zugestimmt.

Aber nun kam es ganz anders. Die Amalthea sitzt im Mittelmeer fest. Ein Maschinenschaden hindert es an der Weiterfahrt. Israelische Kriegsschiffen liegen in sichtbarer Entfernung.

Libyen und seine Stiftungen

Libyen hatte in der Vergangenheit PLO-Terroristen ausgebildet und ihre Terroranschläge finanziert.  Und Libyen gehörte 2009 zu den korruptesten Ländern der Erde (Rang 130 von 180 , wo bei Nr. 180 – Somalia – natürlich der Spitzenreiter ist) auf einem Niveau mit Libanon. Das ist Fakt.

Libyen gehört wegen seines Ölreichtums neben Algerien zu den wohlhabendsten Nationen Nordafrikas. Gut 6,2 Millionen Menschen leben in dem Wüstenstaat. Nach dem UN-Index für menschliche Entwicklung, der Lebensstandard, Gesundheitsfürsorge und Schulbildung gewichtet, steht das Land weltweit an 55. Stelle – VOR arabischen Nationen wie Saudi-Arabien, Jordanien und Ägypten.

Kein Geringerer als Saif al-Islam al-Gaddafi, der Sohn des libyschen Diktators, ist Vorsitzender der Gaddafi International Foundation of Charitable Associations (GIFCA). Und der braucht natürlich dringend Geld, Geld was er von seinem Papa wohl nicht bekommt.  Aber wozu hat man gute Freunde und Mäzeme? Z.B. die USA – Gelder, die die Steuerzahler dort aufbringen müssen. Darauf wies Mark Steven Kirk den amerikanische Staatspräsident Barack Hussein Obama bereits 2009 in eine Brief über die Verschwendung von Steuergeldern hin. Postum kam die Antwort von Hillary Clinton. Für humanitäre Zwecke, so hieß es natürlich.

Saif  bekam also Ende 2009 mal eben 200.000 Dollar überweisen, die Gaddafi-Tochter Aischa weitere 200.000 Dollar für ihre Stiftung „Wa Attassimou“ und das ölreiche Wüstenland noch mal eben  2,1 Millionen US-Dollar Entwicklungshilfe.

Fazit

Es ist doch wirklich „beruhigend“ zu wissen, dass die USA finanziell hilft, ein Schiff zu finanzieren,

dass die Gaza-Blockade durchbrechen soll 😦

Die türkische Organisation IHH ist schon lange sehr zwielichtig.

Nun ist sie bei uns in Deutschland verboten!

Laut einer Untersuchung des Danish Institute for International Studies hat die IHH Verbindungen zu Hamas, al-Qaida und anderen islamistischen Organisationen in Algerien, Libyen und der Türkei.

De Maizière erklärte nun, die IHH habe „unter dem Deckmantel der humanitären Hilfe“ dem Terror und der Gewalt in den palästinensischen Gebieten Vorschub geleistet. Damit würde die IHH gegen den Gedanken der Völkerverständigung verstoßen. „Organisationen, die sich unmittelbar oder mittelbar von deutschem Boden aus gegen das Existenzrecht des Staates Israel richten, haben ihr Recht auf Vereinigungsfreiheit verwirkt“, sagte der Minister.

Denn wie hatte ihr Chef  Bülent Yildirim so schön gesagt:  Das Ziel von IHH sei, „eine Provokation hervorzurufen, um Israel und die israelischen Verteidigungsstreitkräfte zu blamieren und der Hamas und ihrer Regierung im Gaza-Streifen zu helfen“.

Bülent Yildirim war es auch, der die Menschen auf Deck der Mavi Marmara auf die Reise nach Gaza mit glühenden Worten einstimmte: „Allah hat uns mit vielen Hilfsmitteln ausgestattet und seinen Segen gegeben. Wir treten nun in die Fußstapfen der Märtyrer, der gerechten und rechtgeleiteten. …. Nun sagen sie uns, dass sie eine Flotte gegen uns einsetzen und Kommandos hier auf das Schiff schicken wollen. Und wir sagen: Wenn ihr die Kommandos schickt, dann werden wir euch vom Schiff herunterwerfen! Und ihr werdet vor der ganzen Welt beschämt! …. “

Die Ermittlungen gegen die IHH begannen mit ein Verdacht auf Geldwäsche. Sie zogen sich über rund ein Jahr hin, weil es auch um aufwändige verdeckte Konto-Ermittlungen ging. Die Fahnder staunten nicht schlecht, als sie jetzt die Summen zusammenzählten, die die IHH allein in den vergangenen zwei Jahren sammelte: mindestens 6,6 Millionen Euro.

Bei einem ähnlichen Fall vor acht Jahren (Al Aqsa e.V.) hatte man es mit weniger als einem Zwanzigstel dieser Summe zu tun. Schon damals hatte das Bundesverwaltungsgericht klargestellt, jede Unterstützung der sozialen Hamas-Organisationen sei zugleich eine Hilfe bei politischen und terroristischen Aktivitäten gegen Israel. Die IHH arbeitete gleich mit sechs Hamas-Gesellschaften zusammen, denen sie seit 2007 Beträge zwischen 280 000 und 2,6 Millionen Euro zukommen ließ.

Nach Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden zweigte die Milli-Görüs-Bewegung allein 3,35 Millionen Euro aus ihrer „Opfertierkampagne“ zugunsten von Muslimen in der ganzen Welt für die IHH ab. Kein Zufall: Milli Görüs scheint die IHH seit Jahren gesteuert zu haben. Die Mitglieder des Kuratoriums hatten sich selbst auf Lebenszeit gewählt und ernannten den Vorstand. Deshalb betrafen die 28 Durchsuchungen in drei Bundesländern gestern sowohl Büros und Privaträume von IHH als auch von Milli-Görüs-Islamisten.