Archiv für die Kategorie ‘Weisheiten’

Happy Birthday

Veröffentlicht: 2008/07/02 in Weisheiten

Allen Geburtstagskindern dieses Sommers wünsche ich auf diesem Wege alles Gute! Bleibt so, wie Ihr seid und einen schönen Tag.

 

 

Was berühmte Personen zum Thema Geburtstag  gesagt haben, dass habe ich mal kurz zusammengestellt. Natürlich ist die Liste nicht vollständig, aber die Zitate fand ich wirklich KLASSE.

  

Je älter man wird, desto mehr ähnelt die Geburtstagstorte einem Fackelzug.

Katherine Hepburn

 

Mit zwanzig Jahren hat jeder das Gesicht, das Gott ihm gegeben hat, mit vierzig das Gesicht, das ihm das Leben gegeben hat, und mit sechzig das Gesicht, das er verdient.

Albert Schweitzer

 

Nicht der Mensch hat am meisten gelebt, welcher die höchsten Jahre zählt, sondern der, welcher sein Leben am meisten empfunden hat.

Jean-Jacques Rousseau

 

Je mehr Kerzen deine Geburtstagstorte hat, desto weniger Atem hast du, um sie auszublasen.

Jean Cocteau

 

Du wirst alt, wenn die Kerzen mehr kosten als der Geburtstagskuchen.

Bob Hope

 

Der Geburtstag ist das Echo der Zeit.

Evelyn Waugh

 

Irgendwie hat es sich eingebürgert, dass der fünfzigste Geburtstag die Wendemarke darstellt. Wir rufen entweder unsere Ahnen zu Zeugen auf, die neunzig wurden, oder lassen einfach das Nachdenken sein.

Wolf Wondratschek

 

Es ist keine Sünde, siebzig zu sein, aber auch kein Vergnügen.

Golda Meir

 

Geburtstagsfeiern im vorgerückten Alter sind Bestattungsgratulationen am offenen Grab, während der Patient noch zappelt.

Robert Neumann

 

Ich hatte schon immer den Verdacht, dass das Ausblasen der Kerzen auf der Geburtstagstorte ein getarnter Gesundheitstest für die Versicherung ist

Katharine Hepburn


Siebenschläfer kommt

Veröffentlicht: 2007/07/01 in Weisheiten

Siebenschläfer war am 27. Juni, aber keine Sorge, denn es gibt da einen Irrtum:

Eigentlich ist der ‚Siebenschläfer‘ ungefähr der 7. Juli, denn die Bauernregel wurde vor der Gregorianischen Kalenderreform von 1582 aufgestellt. Und dabei wurden aus dem Julianischen Kalender zehn Tage ersatzlos gestrichen. Also bleibt noch ein bisschen Zeit und Hoffnung.

Die Bauernregel:

„Das Wetter am Siebenschläfertag sieben Wochen bleiben mag"

“Legt man den Wetterverlauf um den 27. Juni zugrunde, so werden mit 61% Wahrscheinlichkeit die 7 Folgewochen ebenso ausfallen, d.h. zu nassen Tagen um Siebenschläfer folgt ein zu nasser Sommer, einem Siebenschläfer mit unterdurchschnittlicher Regenmenge ein zu trockener Sommer.” [H. Malberg, Bauernregeln, 1989, S. 67]

Aber wie man weiß, wurden Bauernregeln nicht für bestimmt Tage sondern für Perioden aufgestellt. Also sollte man die Witterung zwischen dem 5. und 10. Juli beobachten. Denn dann beträgt die Trefferwahrscheinlichkeit sogar 65%, stimmt also in zwei von drei Fällen.

Nun aber noch einige Hintergrundinformationen.

Der Legende  der Sieben Schläfer zufolge, hatten sich in Ephesus sieben junge Christen 251 n. Chr. bei einer Verfolgung unter Kaiser Decius (249 – 251 n. Chr.) in einer Höhle versteckt. Von ihren Verfolgern entdeckt, wurden sie eingemauert und schliefen hier bis zum 27. Juni 446. An diesem Tag wurden sie per Zufall geweckt. Daher rührt also das Datum.

Der Siebenschläfer gehört zur Gruppe der kleinen Nagetiere. Seine Nahrung besteht aus Eicheln, Samen, Bucheckern, Schnecken und manchmal auch Früchten. Im Herbst zieht er sich in seine Höhle zurück, um sieben Monate lang, mit einem großen Fettpolster ausgestattet, zusammen gerollt auf dem Rücken liegend zu überwintern. Dabei verliert er ungefähr die Hälfte seines Gewichtes. Von der World Conservation Union (IUCN) wurde der Siebenschläfer bereits als ‚gering gefährdet‘ eingestuft. 2004 wurde der Siebenschläfer in Deutschland von der Schutzgemeinschaft Deutsches Wild als Tier des Jahres gewählt.

Aber mit der Bauernregel hat es nichts zu tun. Sie werden lediglich mit den "Sieben Schläfern" in Verbindung gebracht und je nach Stimmung als entweder gute Hausgeister oder böses Omen gedeutet.

Das Schweigen

Veröffentlicht: 2007/05/23 in Weisheiten

Von einem Rabbi wurde erzählt, dass er viele Menschen vom Glauben an G’tt überzeugen könne. Ein Zweifler wollte das nicht glauben und ging zu dem Rabbi.

"Rabbi" so begann er: "Wenn es G’tt gäbe, warum hat Er mir nicht den Glauben geschenkt?"

Der Rabbi hörte aufmerksam zu, sagte aber nichts.

"Rabbi, warum sagst du nichts? Das ganze Leben habe ich mich bemüht, den Sinn meines Daseins zu finden. Du schweigst? Sage mir doch, worin die G’tteslehre besteht?"

Der Rabbi sah ihn aufmerksam an und schwieg weiterhin.

 

Da erzählte der Zweifler sein ganzes Leben, seine Bemühungen, warum er zweifelte und wie er gehandelt hatte.

Der Rabbi hörte zu und schwieg.

"Noch nie habe ich jemanden gefunden, der mir so lange und so gut zugehört hat. Jetzt verstehe ich mein Leben viel besser" beendete der Zweifler seine Geschichte. "Von wem hast du aber das Zuhören gelernt?"

Der Rabbi antwortete: "Von G’tt."