Vom Segen der freien Marktwirtschaft oder wer sonst noch alles zum braunen Sumpf zählt!

Veröffentlicht: 2010/08/15 in Aktuelles, Antisemitismus, Rechtsextremismus
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Der Herr Müller und seine Milch sind gar nicht so weiß wie sie eigentlich sein sollten.  Und nun, um das so langsam zu vertuschen, wird dem neuerdings eine origanisation unterstützt, die s sich zur Aufgabe gemacht Menschen zu retten, in Notlagen zu helfen, den Armen und Bedürftigen beizustehen und  über das humanitäre Völkerrecht – in Deutschland und in der ganzen Welt – zu wachen.

Logischerweise wird dafür viel Geld gebraucht, aber man sollte auch mal hinterfragen, wo das Geld herkommt!

Irgendwie will in Deutschland ja kein Unternehmer zugeben, dass er rechts orientiert ist.  So ein Fall ist auch  Hans Jochen Voß  aus Unna, der ein Verischerungsbüro unterhält. Noch 2005 stritt Voß gegenüber der Presse ab, etwas mit der NPD zu tun zu haben. „Ich kenne den Verein nicht und möchte auch nicht weiter mit ihnen über das Thema reden“, sagte er damals gegenüber der WAZ. Irgendwie scheint der Herr an Gedächtnislücken zu leiden,

denn 2009 kandidierte Vorsitzende des NPD-Kreisverbands Unna/Hamm dann doch für den Verein den er nicht kennt im Wahlkreis 146 Hamm-Unna II (Hamm, Lünen, Selm, Werne).

Voß Voß ist seit den Sechziger Jahren in der NPD und ist die wichtigste Stütze des lokalen Kreisverbandes. Er organisiert maßgeblich die monatlichen Schulungsveranstaltungen, die in wechselnden Gaststätten in der Region stattfinden. Um überhaupt die Räume anbieten zu können, lässt er die Wirte im Unklaren über den Veranstaltungszweck. In den letzten Jahren hat er schon mehrfach Räumlichkeiten verloren, als die getäuschten GastwirtInnen über den Charakter der Veranstaltungen aufgeklärt wurden. Auf den Veranstaltungen referiert immer wieder Prominenz aus der NPD und der Neonazi-Szene, weswegen die Schulungen eine überregionale Bedeutung haben. TeilnehmerInnen reisen regelmäßig aus dem Ruhrgebiet, dem südlichen Münsterland, Ostwestfalen, dem Sauerland und dem Bergischen Land an.

Voß arbeitet öffentlich mit sämtlichen, gewalttätigen Nazi-Kameradschaften in der Region zusammen. Er unterstützt sie finanziell und bei der Organisation von Saalveranstaltungen, die Nazi-Kameradschaften machen für die NPD Wahlkampf. Den Bundestagswahlkampf lässt Voß maßgeblich von der „Kameradschaft Hamm“, dem „Nationalen Widerstand Unna“ sowie den „Freien Nationalisten aus Lünen“ bestreiten. Alle Kameradschaften sind für Nazi-Schmierereien, Sachbeschädigungen, Drohungen und Angriffe gegen nicht-rechte Jugendliche einschlägig bekannt. Das stört den Faschisten Voß natürlich nicht, schließlich vertrete man ja die selben Ziele, nur der Weg – Partei oder Kameradschaft – unterscheide sich, schrieb die NPD  jüngst. An die wichtigste Nazi-Kameradschaft in NRW, den „Nationalen Widerstand Dortmund“ spendete Voß im Vorfeld der Kommunalwahl sogar 3000 Euro!

Na und dann gibt es noch Amazon. Das Unternehmen war schlauer, denn es beendete die Kooperation mit einer Nazi-Seite. Wolff von Rechenberg bringt die ganze Affäre auf den Punkt 🙂

Das alles sind natürlich nur Beispiele. Es gibt zu viele und im ehrlich zu sein, ich geh jetzt lieber mit meinem Hund in den Wald 🙂 Denn er ist liebenswerter als die Herrschaften, die meinen, „deutsche Gedankengut“ verbreiten zu müssen!

Das ist zwar ein altes Plakat, aber ich finde es immer wieder schön!

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