Aachen: Antisemitismus kann es überall geben

Veröffentlicht: 2010/08/04 in Aktuelles, Antisemitismus, Rechtsextremismus
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Am Wochenende ging es mal wieder heiß her in Aachen und Stolberg:

  • Schmierereien am Jüdischen Friedhof an der Lütticher Straße in Aachen: dort wurden u.a.  die Außenmauer großflächig mit Hakenkreuzen, durchgestrichenen Davidsternen, Parolen gegen Israel und der Losung „Freiheit für Palästina“ versehen.  Auch eine Gedenktafel, das schmiedeeiserne Tor, eine Überwachungskamera und der Eingangsbereich wurden schwer beschädigt.
  • Angriff auf das Parteibüro der Aachener Linken: dort wurde außerdem die Fensterscheibe eingeschlagen- es war bereits das vierte Mal.
  • Parteibüro der Grünen in der Franzstraße,  ein Haus eines Aussteigers aus der rechten Szene an der Krakaustraße , der Zeitungsverlag Aachen („Aachener Nachrichten“, „Aachener Zeitung“) in der Dresdener Straße: auch hier wurden Schmierereien hinterlassen.
  • Parteibüro der SPD in Stolberg wurde mit roter Farbe beschmiert.
  • an der Hahner Straße wurden Laternenmasten und Stromkästen beklebt und bemalt
  • am Donatusplatz in Brand, wo ein Plakat «Keine Chance dem Rassismus» hängt, waren die Täter ebenfalls aktiv mit antisemitischen Parolen.

Insgesamt wurden von Samstag- bis Montagmorgen bisher zehn Schmieraktionen bekannt.

Berichtet wurde darüber kaum.

Dazu habe ich aber einen guten Blog gelesen 🙂

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Kommentare
  1. peet sagt:

    Woher kommt die Vermutung, dass beschriebene Aktionen von Rechtsextremisten durchgeführt wurden?

  2. Chawa sagt:

    Erste Ermittlungen der Polizei und Staatsschutz

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