de Maizière verbietet die „Internationale Humanitäre Hilfsorganisation“ (IHH)

Veröffentlicht: 2010/07/13 in Hamas / PLO Co., Israel
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Die türkische Organisation IHH ist schon lange sehr zwielichtig.

Nun ist sie bei uns in Deutschland verboten!

Laut einer Untersuchung des Danish Institute for International Studies hat die IHH Verbindungen zu Hamas, al-Qaida und anderen islamistischen Organisationen in Algerien, Libyen und der Türkei.

De Maizière erklärte nun, die IHH habe „unter dem Deckmantel der humanitären Hilfe“ dem Terror und der Gewalt in den palästinensischen Gebieten Vorschub geleistet. Damit würde die IHH gegen den Gedanken der Völkerverständigung verstoßen. „Organisationen, die sich unmittelbar oder mittelbar von deutschem Boden aus gegen das Existenzrecht des Staates Israel richten, haben ihr Recht auf Vereinigungsfreiheit verwirkt“, sagte der Minister.

Denn wie hatte ihr Chef  Bülent Yildirim so schön gesagt:  Das Ziel von IHH sei, „eine Provokation hervorzurufen, um Israel und die israelischen Verteidigungsstreitkräfte zu blamieren und der Hamas und ihrer Regierung im Gaza-Streifen zu helfen“.

Bülent Yildirim war es auch, der die Menschen auf Deck der Mavi Marmara auf die Reise nach Gaza mit glühenden Worten einstimmte: „Allah hat uns mit vielen Hilfsmitteln ausgestattet und seinen Segen gegeben. Wir treten nun in die Fußstapfen der Märtyrer, der gerechten und rechtgeleiteten. …. Nun sagen sie uns, dass sie eine Flotte gegen uns einsetzen und Kommandos hier auf das Schiff schicken wollen. Und wir sagen: Wenn ihr die Kommandos schickt, dann werden wir euch vom Schiff herunterwerfen! Und ihr werdet vor der ganzen Welt beschämt! …. “

Die Ermittlungen gegen die IHH begannen mit ein Verdacht auf Geldwäsche. Sie zogen sich über rund ein Jahr hin, weil es auch um aufwändige verdeckte Konto-Ermittlungen ging. Die Fahnder staunten nicht schlecht, als sie jetzt die Summen zusammenzählten, die die IHH allein in den vergangenen zwei Jahren sammelte: mindestens 6,6 Millionen Euro.

Bei einem ähnlichen Fall vor acht Jahren (Al Aqsa e.V.) hatte man es mit weniger als einem Zwanzigstel dieser Summe zu tun. Schon damals hatte das Bundesverwaltungsgericht klargestellt, jede Unterstützung der sozialen Hamas-Organisationen sei zugleich eine Hilfe bei politischen und terroristischen Aktivitäten gegen Israel. Die IHH arbeitete gleich mit sechs Hamas-Gesellschaften zusammen, denen sie seit 2007 Beträge zwischen 280 000 und 2,6 Millionen Euro zukommen ließ.

Nach Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden zweigte die Milli-Görüs-Bewegung allein 3,35 Millionen Euro aus ihrer „Opfertierkampagne“ zugunsten von Muslimen in der ganzen Welt für die IHH ab. Kein Zufall: Milli Görüs scheint die IHH seit Jahren gesteuert zu haben. Die Mitglieder des Kuratoriums hatten sich selbst auf Lebenszeit gewählt und ernannten den Vorstand. Deshalb betrafen die 28 Durchsuchungen in drei Bundesländern gestern sowohl Büros und Privaträume von IHH als auch von Milli-Görüs-Islamisten.

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Kommentare
  1. ekattwinkel sagt:

    Gut, dass diese Organisation endlich verboten wurde. Die islamistischen Hassprediger sollten sich ein Beispiel an ihren Glaubensschwestern und -brüdern nehmen, die am Sonntag in Srebenica in würdiger, stiller Trauer (anderes habe ich in den Berichten darüber nicht gesehen) 775 Mordopfer beisetzten.

  2. Yazid sagt:

    Das ist wirklich ein GUTE Neuigkeit!!!!
    wenn sich zu diesem Schritt nur noch mehr Staaten durchrigen würden!!!

  3. […] die IHH inzwischen  in Deutschland verboten ist, dass ist den Dreien offenbar entgangen. Vornehmlich […]

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