Wem gehört ISRAEL???

Veröffentlicht: 2010/06/02 in Israel
Schlagwörter:,

Immer und immer wieder wird gesagt, Den Juden gehört Israel NICHT. So langsam aber sicher macht es mich sauer, denn es gibt belegbare Fakten, die die junge Generation nicht kennt oder nicht kennen will. Aber es gibt genügend authentische Belege dafür.

Der Landbesitz in  Israel lässt sich in drei Hauptkategorien einteilen:

  • Land, gekauft von früheren Eigentümern
  • Verlassenes Land, das damit besitzerlos war
  • Das sogenannte «Staatsland», welches die britischen Mandatsbehörden vom Ottomanischen Reich gekauft hatten, und das von der Regierung Israels nach der Staatsgründung 1948 übernommen wurde.

Landkäufe

Vor der Staatsgründung wurde – meist zu hohen Preisen – buchstäblich jedes Stückchen Land für jüdische Siedlungen gekauft, von reichen Grossgrundbesitzern, türkischen Beamten und Ausländern. Die Eigentümer dieser oft unbearbeiteten Grundstücke waren meist ausser Landes wohnhaft.

Z.B. gehörte praktisch das gesamte Jesreel-Tal 1897 zwei reichen Leuten aus der Türkei und Syrien und wurde ihnen ordnungsgemäß abgekauft!

Organisationen

Die Landkäufe erfolgten durch Organisationen, welche eigens hierzu von der zionistischen Bewegung gegründet wurden, wie z.B.:

  • Jüdischer Nationalfond (Keren Kajemet, gegr. 1901),
  • Palestine Land Development Company (1908)
  • Keren Hajessod (1920) und
  • Palestine Jewish Colonization Association (PICA, 1924).

Auch andere Organisationen, wie die Alliance Israelite Universelle, sowie Mäzene wie Sir Moses Montefiore und Baron Edmond de Rothschild kauften Land für die jüdische Ansiedlung. Eine Menge Geld spendeten amerikanische Juden.

Für diese Käufe sind auch heute noch amtliche Dokumente einsehbar!

Verteilung

Im Jahre 1898 bestanden 22 neue jüdische Ortschaften auf  gekauftem Land. Ausser im Jesreel-Tal hatte man auch Boden im Galil, in Judäa, Samaria, im Jordantal und in der Küstenzone gekauft.

Bis 1914 hatte sich die Zahl der Siedlungen auf 47 erhöht. Von diesen rund 42’000 ha hatte sich der jüdische Landbesitz bis zur Staatsgründung auf über 160’000 Hektaren mit 277 Siedlungen durch zusätzliche Landkäufe  erhöht.  Die Hälfte gehörte dem JNF, ein Viertel der PICA, der Rest öffentlichen und privaten Gesellschaften sowie einzelnen Eigentümern.
Bei der Staatsgründung 1948 gehörten nach offiziellen britischen Angaben 8,6% des Landes Juden und 3,3%  Arabern. Weitere 16,9% waren von Arabern verlassen worden, die dem Ruf  ihrer „Brüder“ gefolgt waren, bis zum arabischen Sieg das Land zu verlassen.

Der Grossteil des Landes, über 70%, stand in der Verwaltung der britischen Mandatsmacht und gehörte nunmehr dem Staat Israel als legalem Nachfolger. Etwa die Hälfte dieses ehemals britischen Gebietes betraf den praktisch menschenleeren Negev.

All diese Gebiete waren nie im Besitz von arabischen Bauern. Die Behauptung, wonach 95% des Landes Arabern gehört habe, kann sich auf keine faktischen Beweise stützen.

Advertisements
Kommentare
  1. Sternchen sagt:

    Für mich ist die ganze Diskusion darüber NONSENS! Ich bin der Ansicht das Israel den Israelis gehört ohne wenn und aber!
    Auch ihre Konsequenz sich endlich massiv zu wehren findet meine volle Zustimmung, man hat Ihnen über Jahrhunderte mehr als genug Leid angetan, damit muß Schluss sein!!!

  2. nachrichten sagt:

    Wirklch sehr informativ! Werde aufjedenfall wieder kommen. Danke fuer den Beitrag.

    Gruss
    Andres

    • Chawa sagt:

      Danke dir. Was eigentlich nämlich NIEMAND hören will ist, dass die Kaufverträge wirklich existieren und auch einsehbar sind. Erst wenn man die gesehen hat, sieht man das Ganze aus einer etwas anderen Sichtweise.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s