Archiv für Juni, 2010

Das ist ja nun wirklich kein gutes Aushängeschild für Deutschland!

In der Diskothek „Matrix“ am Warschauer Platz (Friedrichshain) wurden in der Nacht zu Montag zwei israelische Touristen (18, 22) von einem Unbekannten wegen ihrer Herkunft gewürgt, geschlagen und verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 22-Jähriger kurz vor 3 Uhr in der Diskothek am Warschauer Platz von einem Mann nach seiner Herkunft gefragt worden. Nachdem er erwidert hatte, israelischer Staatsbürger zu sein, würgte ihn der Unbekannte und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht.

Als ihm sein 18-jähriger Begleiter zu Hilfe kam, wurde auch dieser von dem Angreifer, der vorgab, Palästinenser zu sein, geschlagen. Anschließend warf der Unbekannte ein Bierglas nach dem 18-Jährigen, verfehlte ihn jedoch.

Der 43-jähriger Türsteher der Diskothek soll die beiden Männer anschließend vor die Tür begleitet haben, wo es zu verbalen Auseinandersetzungen zwischen dem unbekannten Angreifer, den ihn unterstützenden Türsteher und den israelischen Touristen kam.

Der 43-Jährige verletzte die jungen Berlinbesucher dabei durch den gezielten Einsatz von Pfefferspray.

Der 22-Jährige und sein 18-jähriger Begleiter flüchteten mit einem Taxi und riefen von ihrem Hotel aus die Polizei an. Sie wurden in einem Krankenhaus ambulant behandelt.

Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

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Zwar gewann 2003 diese Lokation den „German Disco Award“, meiden sollten man sie allemal. Denn es kommt immer wieder zu Schlägereien.

Aber das ist sicher nicht das, was die „Fun-Generation“ hören will. Hauptsache Spaß haben, egal wo, egal wie.

Armes Deutschland, du steuerst wieder in gefährliche Gewässer!

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Über die Ergebnisse hatte ich ja bereits berichtet.  Hier nun die kommentierte Zusammenfassung in deutsch

Haltung gegenüber Juden

  • Insgesamt ist fast die Hälfte der Befragten in den sieben Ländern der Meinung, dass Juden loyaler zu Israel stehen als zu ihrem eigenen Land. Eine Mehrheit der Befragten in Deutschland, Polen und Spanien ist der Ansicht, dass diese Aussage „wahrscheinlich wahr“ ist, in Spanien sind es 64%.

Wen wundert das????  Deutsche mosaischen Glaubens werden von Mensch arabischer Herkunft hier in Deutschland, angegriffen, angepöbelt, bedroht. Natürlich sind wir Deutsche und wir fühlen uns auch als solche. Aber so richtig will uns Deutschland doch auch hier mal wieder nicht haben.

  • Ein hoher Anteil der Befragten in Europa glauben immer noch an die traditionell anti-jüdische Lüge, dass „Juden zu viel Macht in der Geschäftswelt haben.“ Insgesamt glauben fast 40% aller Befragten, dass diese Stereotypen wahr sind, in Ungarn sind es 67%.

Na ja, selbst mit vielen Argumenten und Beweisen sind solche Menschen nicht zu überzeugen. Aber ich denke, dass Angst hier eine ganz große Rolle spielt. Denn in seinem Buch “The Golden Age of Jewish Achievement” stellt Steven L. Pease doch einige ganz bemerkenswerte Fakten zusammen :

  1. Sie machen 0.2 Prozent der Weltbevölkerung aus,
  2. stellten 54 Prozent der Schachweltmeister,
  3. 27 Prozent des Nobelpreisträger für Physik,
  4. 31 Prozent der Medizin-Preisträger,
  5. 51 Prozent der Pulitzer Preis-Preisträger für die Sachliteratur
  • Auch halten die europäischen Befragten nach wie vor an der Vorstellung fest, dass „Juden zu viel Macht an den internationalen Finanzmärkten haben.“ Insgesamt 41% der Befragten klammern sich an die traditionellen Klischees, in Spanien sind es 74%.

Aber das große Geld und die Macht in ausländischen Unternehmen kommt ja wohl aus dem arabischen und asiatischen Raum.

  • Große Teile der europäischen Öffentlichkeit sind weiterhin der Meinung, dass Juden noch zu viel über das sprechen, was ihnen im Holocaust geschehen ist. Insgesamt 44% der Befragten halten es für „wahrscheinlich wahr“, dass Juden noch zu viel über den Holocaust sprechen. Eine Mehrheit der Befragten in Österreich, Ungarn und Polen glauben, dass das wahr ist.

Ja, das mag stimmen und es hat 2 Gründe:

  1. Dürfen die OPFER nie vergessen werden. 6,3 Millionen Menschen wurden Opfer, eine Zahl die man sich gar nicht so richtig vorstellen kann.
  2. Nur mit der Analyse der damaligen Täter und Mitläufer kann man begreifen, welcher Wahnsinn damals passiert ist. Und ALLE müssen begreifen, welche Mechanismen damals am Werk waren, damit dies in die Tat umgesetzt werden konnte.

Im Bundesarchiv kann man die  Unterlagen zur Biographie Adolf Eichmanns, Aufzeichnungen und Abschrift des Tonband- Interviews mit Eichmann, das der holländische SS-Offizier Willem Sassen zwischen 1956 und 1959 in Argentinien aufgenommen hat, einsehen. Wie Eichmann selber darin sagte :“Ich war kein normaler Befehlsempfänger, dann wäre ich ein Trottel gewesen, sondern ich habe mit gedacht. Ich war ein Idealist gewesen.“

Und damit die Welt NIE WIEDER solche Idealisten bekommt, ist die Forschung am Holocaust sehr wichtig!

  • Insgesamt 23% der Befragten geben weiterhin den Juden die Schuld für den Tod von Jesus.

Da will ich nicht kommentieren, denn dann würde ich der Religion Andersgläubiger zu nahe treten.

  • Insgesamt 23% der Befragten sagen, dass ihre Meinung über Juden durch die Maßnahmen des Staates Israel beeinflusst ist. Von denen, deren Meinungen so beeinflusst sind, sagen 58%, dass ihre Meinung über Juden als Ergebnis der Maßnahmen Israels noch schlimmer geworden ist.

Genauso könnte man sagen, dass die Regierung in Deutschland viele Fehler macht.

  • In den sieben europäischen Ländern glauben 38% der Befragten, dass Gewalt gegen Juden ein Ergebnis der anti-jüdischen Gefühle ist, während 24% glauben, dass es ein Ergebnis der Anti-Israel Stimmung ist. Ungarische und polnische Befragte neigen am ehesten zu der Annahme, dass die anti-jüdische Stimmung der Grund für Gewalt gegen Juden in ihren Ländern ist. Spanien ist das einzige Land, in dem mehr Befragte (38%) die Anti-Israel Stimmung im Gegensatz zu anti-jüdischen Gefühlen (26%) als die wichtigste Ursache für die Gewalt gegen Juden genannt haben.

Bereits Antiochus IV. versuchte um 170 v. Chr., den Zeuskult in Israel zu etablieren. Als dies unter den Makkabäern auf Widerstand stieß, versuchte er, die Religion und damit Identität des Volkes Israel auszulöschen.  Also so traurig wie es ist, aber Antisemitismus gibt es seit ewigen Zeiten 😦

  • Insgesamt 57% der Befragten glauben, dass ihre Regierung genug tut, die Sicherheit und den Schutz der jüdischen Bürger zu gewährleisten. Österreichische und deutsche Befragten sind am häufigsten der Meinung, dass ihre Regierung ausreichenden Schutz für die jüdischen Bürger bietet – mehr als ein Viertel der Befragten in Ungarn und Polen glauben nicht, dass ihre Regierung ausreichenden Schutz für die jüdischen Bürger bieten.

Das mag auch der Sicht nicht Betroffener stimmen. Nur solange es drohungen und jetzt mal wieder auch Ausschreitungen gibt, denke ich nicht, dass der Staat seiner Aufgabe gerecht wird.

  • Die Umfrage zeigte, dass – trotz der Komplexität des gegenwärtigen globalen wirtschaftlichen Umfeldes – Juden in beunruhigender Höhe die Schuld für die Finanzkrise gegeben wird. Insgesamt 31% der Befragten in ganz Europa machen die Juden in der Finanzbranche entweder „sehr“, „eine gutes Stück“ oder „ein wenig“ für den globalen finanziellen Zusammenbruch verantwortlich.

Das ist nun wirklich der HAMMER. Sie begann bereits im Frühsommer 2007 mit der US-Immobilienkrise. Ursächlich war hierfür in erster Linie ein spekulativ aufgeblähtes Wirtschaftswachstum in den USA. Die Niedrigzinspolitik der amerikanischen Zentralbank ist demzufolge ein Grund. Die zweifelhaften Fördermaßnahmen der amerikanischen Regierung zur Schaffung von Wohneigentum für Geringverdiener ein anderer. Insgesamt waren diese Entwicklungen vor allen Dingen deshalb möglich, weil es keine international greifenden Regulierungs- und Kontrollmechanismen gab.

Insgesamt hat mich die Studie sehr erschreckt, weil man darin viele Aussagen und Meinungen der NS-Zeit wiederfinden kann und es noch immer Menschen gibt, die diesen Irrglauben haben.

Anti-Semitism in Europe

Veröffentlicht: 2010/06/27 in Aktuelles, Antisemitismus
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Even though many European governments have condemned the new rise in anti-Semitism, there is a clear perception among many Jews that Europe’s terrible history is somehow coming back to life.

Bernard-Henri Lévy, one of the most highly acclaimed philosophers, journalists, activists and best-selling authors in Europe today, gives a fascinating public lecture at UC Santa Barbara on the increasing manifestations of anti- Semitism.

A new survey of seven countries across Europe shows millions continue to believe the classical anti-Semitic canards that have persistently pursued Jews through the centuries.

The findings released by the Anti-Defamation League (ADL) today revealed that nearly half of the Europeans surveyed believe Jews are not loyal to their country and more than one-third believe they have „too much power“ in business and finance.

Attitudes Toward Jews in Seven European Countriesan opinion survey of 3,500 adults – 500 in each of the seven European countries – Austria, France, Hungary, Poland, Germany, Spain and the United Kingdom – conducted December 1, 2008 – January 13, 2009, found 31% of the respondents across Europe blame Jews in the financial industry for the current global economic crisis.

The whole scientific Anti-Semitism Study by ADL you can read here.

Overall, 40% of Europeans in the countries polled believe that Jews have too much power in the business world, with more than half of Hungarian, Spanish and Polish respondents agreeing with that statement.

The findings were similar to those of a 2007 ADL survey that found significant percentages of Europeans continue to believe in some of the most pernicious anti-Semitic stereotypes.

„This poll confirms that anti-Semitism remains alive and well in the minds of many Europeans,“ said Abraham H. Foxman, ADL National Director.  „It is distressing that there seems to be no movement away from the constancy of anti-Semitic held views, with accusations about Jews of disloyalty, control and responsibility for the death of Jesus.

„In the wake of the global financial crisis, the strong belief of excessive Jewish influence on business and finance is especially worrisome,“ Mr. Foxman added.  „Clearly, age old anti-Semitic stereotypes die hard, particularly on a continent which is witnessing a surge in violent attacks on Jews and Jewish institutions following the war in Gaza.“

A comparison with the 2007 survey indicates that over the past two years levels of anti-Semitism have remained steady in six of the seven countries tested.  The United Kingdom was the only country in which there was a marked decline.  Meanwhile, the percentage of those believing that Jews „have too much power in the business world“ increased by 7% in Hungary, 6% in Poland and 5% in France.

Opinion poll

Respondents across the continent were asked a series of indicator questions representing the most pernicious notions of anti-Semitism and whether or not they thought the following four statements were „probably true“ or „probably false.“

  • Jews are more loyal to Israel than to this country.
  • Jews have too much power in the business world.
  • Jews have too much power in international financial markets.
  • Jews still talk too much about what happened to them in the Holocaust.
  • The Jews are responsible for the death of Christ
  • If their opinion of Jews was influenced by actions taken by the State of Israel and whether they believed the violence directed against European Jews was a result of anti-Jewish feelings or anti-Israel sentiment.

Findings Summary

Attitudes Toward Jews

• Overall, nearly half of those surveyed in the seven countries believe that Jews are more loyal to Israel than to their own country. A majority of respondents in Germany, Poland and Spain believe that this statement is „probably true;“ in Spain, it is 64%.

• High levels of those surveyed across Europe still believe the traditional anti-Jewish canard that „Jews have too much power in the business world.“  Overall, nearly 40% of all respondents believe this stereotype to be true; in Hungary it is 67%.

• Similarly, European respondents still adhere to the notion that „Jews have too much power in international financial markets.“  Overall, 41% of those surveyed cling to the traditional stereotype; in Spain it is 74%.

• Large portions of the European public continue to believe that Jews still talk too much about what happened to them in the Holocaust.  Overall, 44% of those surveyed believe it is „probably true“ that Jews still talk too much about the Holocaust.  A majority of respondents in Austria, Hungary and Poland believe it to be true.

• Overall, 23% of those surveyed continue to blame Jews for the death of Jesus.

• Overall, 23% of those surveyed say that their opinion of Jews is influenced by the actions taken by the State of Israel.  Of those whose opinions are so influenced, 58% say that their opinion of Jews is worse as a result of the actions taken by Israel.

• In the seven European countries polled, 38% of those surveyed believe that violence directed against Jews is a result of anti-Jewish feelings, while 24% believe it is a result of anti-Israel sentiment.  Hungarian and Polish respondents are most likely to believe that anti-Jewish sentiment is the reason behind violence directed against Jews in their countries.  Spain is the only country in which more respondents (38%) cited anti-Israel sentiment as opposed to anti-Jewish feelings (26%) as the main cause of the violence directed against Jews.

• Overall, 57% of respondents believe that their government is doing enough to ensure the safety and security of its Jewish citizens.  Austrian and German respondents are most likely to think that their government is providing enough protection for its Jewish citizens, while more than a quarter of respondents in Hungary and Poland do not believe their government is providing enough protection for its Jewish citizens.

• The survey showed that despite the complexities of the current global economic environment, Jews receive a disturbing amount of blame for the financial crisis.  Overall, 31% of respondents across Europe blame Jews in the financial industry either „a great deal,“ „a good amount“ or „a little“ for the global financial meltdown.

The fact is, Anti-Semitism is on the advance for example in the United Kingdom

Wie ich bereits berichtete ist das Alter der Steinewerfer erschreckend. Nun hat die Polizei drei weitere Tatverdächtige identifiziert. Es handelt sich um

  • zwei zwölf Jungen, die bereits im Zusammenhang mit Rohheitsdelikten polizeilich in Erscheinung getreten und
  • einen 13 Jahre alten Jungen.

Auch diese 3 Kinder haben einen arabischen Migrationshintergrund!

Die Polizeidirektion Hannover bittet auch weiterhin um Mitarbeit:

POL-H: Nachtragsmeldung zu Presseinformationen Nr. 4 vom 23.06.2010 und Nr. 2 vom 24.06.2010 Steinwürfe auf jüdische Tanzgruppe Polizei ermittelt drei weitere Tatverdächtige

Hannover (ots) – Letzten Samstag, gegen 18:45 Uhr, hatten Kinder und Jugendliche an der Straße Sahlkampmarkt (Sahlkamp) eine bei der Veranstaltung „Internationaler Tag im Sahlkamp 2010“ auftretende jüdische Tanzgruppe mit Steinen beworfen und mit antisemitischen Parolen beschimpft. Die Polizei hat mittlerweile insgesamt neun Tatverdächtige (sechs bereits gestern und vorgestern – wir berichteten) ermittelt.

Am 19. Juni 2010 hatte die Veranstaltung „Internationaler Tag im Sahlkamp 2010“ mit Künstlern zahlreicher Kulturgruppen stattgefunden. Nach bisherigen Erkenntnissen riefen bei dem Auftritt einer israelischen Tanzgruppe mehrere Kinder und junge Männer antisemitische Parolen und warfen mit Steinen in Richtung der Bühne. Eine Tänzerin wurde am Bein getroffen und erlitt leichte Verletzungen. Die Polizei ermittelt wegen Volksverhetzung, gefährlicher Körperverletzung und versuchter gefährlicher Körperverletzung. Bereits gestern und vorgestern hatte die Polizei insgesamt sechs Tatverdächtige (neun, zweimal elf, 14, 16 und 19 Jahre) ermittelt (wir berichteten).  Die Beamten haben heute drei weitere Tatverdächtige identifiziert. Es handelt sich um zwei zwölf und einen 13 Jahre alten Jungen. Die drei Kinder haben einen arabischen Migrationshintergrund. Die beiden Zwölfjährigen sind bereits im Zusammenhang mit Rohheitsdelikten polizeilich in Erscheinung getreten.

Die Ermittlungen dauern an – die Tatverdächtigen werden innerhalb der nächsten Tage zu dem Vorfall befragt. / ste, zz
Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Hannover
Heiko Steiner
Telefon: 0511 -109 -1058
E-Mail: pressestelle@pd-h.polizei.niedersachsen.de
Web: http://www.polizei.niedersachsen.de/dst/pdhan/

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POL-H: Steinwürfe auf jüdische Tanzgruppe – zwei Tatverdächtige ermittelt

Hannover (ots) – Letzten Samstag, gegen 18:45 Uhr, haben Kinder und Jugendliche an der Straße Sahlkampmarkt (Sahlkamp) eine bei der Veranstaltung „Internationaler Tag im Sahlkamp 2010“ auftretende jüdische Tanzgruppe mit Steinen beworfen und mit antisemitischen Parolen beschimpft. Eine Tänzerin hat leichte Verletzungen erlitten. Die Polizei hat nun zwei Tatverdächtige ermittelt.

Am 19. Juni 2010 hatte die Veranstaltung „Internationaler Tag im Sahlkamp 2010“ mit Künstlern zahlreicher Kulturgruppen stattgefunden. Nach bisherigen Erkenntnissen riefen bei dem Auftritt einer achtköpfigen, jüdischen Tanzgruppe mehrere Kinder und junge Männer antisemitische Parolen – dabei kam auch ein Megafon zum Einsatz – und warfen mit Steinen in Richtung der Bühne. Eine Tänzerin wurde am Bein getroffen und erlitt leichte Verletzungen. Gestern erstattete der Veranstalter Strafanzeige bei der Polizei. Nun haben die Beamten zwei Tatverdächtige ermittelt. Es handelt sich um einen 19 Jahre alten Mann und einen 14-Jährigen. Beide haben bislang keine Angaben zum Tatvorwurf gemacht. Der Jugendliche ist bereits mehrfach im Zusammenhang mit Eigentums- und Rohheitsdelikten polizeilich in Erscheinung getreten. Die Ermittlungen hinsichtlich der weiteren Täter dauern an. Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen Volksverhetzung, gefährlicher Körperverletzung und versuchter gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. / ste

Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Hannover
Heiko Steiner
Telefon: 0511 -109 -1058
E-Mail: pressestelle@pd-h.polizei.niedersachsen.de
Web: http://www.polizei.niedersachsen.de/dst/pdhan/

Antisemitismus in Deutschland

Veröffentlicht: 2010/06/26 in Aktuelles, Antisemitismus
Schlagwörter:,

Es sit erschreckend, mit welchem Hass wir mal wieder hier in Deutschland leben müssen!

Hier einige Zitate von Jugendlichen nach dem Steinwürfen von Hannover:

  • „Ihre Söhne und Töchter sind in der Schule geschlagen worden und so.“
  • Wurde die Familie auch beschimpft? „Ja, klar – mit ‚Du Jude!‘ und so.“
  • „Ein Jude ist ein Jude, ein Araber ist ein Araber. Egal, ob die beim Tanzen oder Kriegmachen sind, die hassen sich.“
  • „Scheißjuden!“

Und mein „spezieller Freund“ bringt auch mal wieder so einen Klopfer: “ Gegen den Antisemitismus wollen Arnds und Walter mit politischer Bildung vorgehen. „Und damit meinen wir nicht nur, dass man die Verständigung zwischen Migranten und Deutschen, sondern auch die von Migranten untereinander fördert.“

Lieber Herr Arnds: WIR sind keine Migranten. Wir sind Deutsche mosaischen Glaubens!

Wundert Euch nicht über die Umschreibung, aber das Wort J*** benutze ich nicht mehr. Es es ist ein Wort, dass nur noch als Schimpfwort benutzt wird.