Anleinpflicht für Hunde!

Veröffentlicht: 2010/03/22 in Hobbys

Wir Hundebesitzer lieben natürlich unsere Hunde!

Und es macht viel Spaß ihnen beim herumtollen zu zu sehen.

ABER

es gibt noch mehr, als die Freude unserer Tiere.

Es ist wieder Brutzeit. Die Anleinpflicht dient dem Schutz frei lebender Tiere. Dadurch sollen Jungwild und boden- und bodennah brütenden Singvögel geschützt werden.

ABER

wenn ich mich an die letzten Jahre erinnere, scheine nur ich mich daran zu halten.

Wir wohnen direkt am Wald. Danach folgen Felder.  Leinen sind hier verpönt.

Fazit ist jedes Jahr wieder, dass man verlassene Gelege findet.

Allen Hundebesitzern, die logischer Weise ja auch Tierfreunde sein müssten, möchte ich einmal wieder ans Herz legen, dass es noch andere Tiere als unsere Hunde gibt.

 

Also hier die Daten für die Leinenpflicht für Niedersachsen:

Das NWaldLG bestimmt, dass das Anleinen in der freien Landschaft in der Brut- und Setzzeit vom 1.April bis zum 15.Juli verpflichtend ist.

Außerdem während der Jagdsaison:

Sechster Abschnitt Jagdschutz
§ 29 Jagdschutz
(1) Die Jagdschutzberechtigten sind in ihrem Jagdbezirk befugt,

2. wildernde Hunde zu töten, die sich nicht innerhalb der Einwirkung einer für sie verantwortlichen Person befinden und nicht als Jagd-, Rettungs-, Hirten-, Blinden-, Polizei- oder sonstige Diensthunde erkennbar sind, …

Für euer Bundesland wendet euch bitte an den Fachbereich Umwelt und Grünflächen

Hier noch ein hilfreicher Link

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Kommentare
  1. Romana sagt:

    Des eine Freud – des anderen Leid… Man müsste doch eigentlich so vernünftig sein.

  2. Chawa sagt:

    Ja müsste man, aber gestern traf ich am Weiher einen Jagdhund mit Frosch im Maul. Besitzerin war auf der anderen Seite des Weihers. Und als ich sie fragte, ob sie kein Hundefutter mehr hätte, bekam ich zur Antwort: "Das Jagen und die Beute macht dem Hund Spaß"Na ja, unserem FreeMan würde das Jagen sicher auch Spaß machen, er hat aber eine 10 m Leine, damit ich ihn immer unter Kontrolle habe.

  3. mᆆhîαš sagt:

    Hallo Chawa ,bei mir im Peiner Land ist leider mitlerweile ganz Normal geworden das einige Hundebesitzer mit ihren Vierbeiner extra in den Wald fahren damit dieseRehe und Hasen jagen können . Und selbst wenn einige Hunde doch an der Leine geführt werden so scheucht deren Gebelle das Wild auf . Immer wieder kommt es dabei zu schweren Verletzungen der Wildtiere !l. Grüße ,matthias

  4. pяiиz uиveяzagt's Ma sagt:

    die beschriebene Reaktion mancher Hundebesitzer erinnert sehr an die Sprüche, die man normalerweise von Katzenbesitzern gewohnt ist – die auch behaupten, man könne einer Katze nicht abgewöhnen, auf der Küchenanrichte zu sitzen uä … irgendwie scheint es Mode geworden zu sein, den Hund als eingesperrten Wolf zu betrachten und die Gesellschaft als absichtlich hundefeindlich zu erleben, die die Freiheiten von Mensch mit Hund einschränkt um des Einschränkens willen. Mein knapp einjähriger Hund hat das zweifelhafte Glück, am Rand einer Kleinstadt zu leben, mit theoretisch immens viel Auslaufgelegenheit, aber einem völlig unnatürlichen Wildreichtum bis in die Bebauung hinein; Hasen und Fasane, wohin man auch tritt. Klingt komisch, sieht auch so aus, ist aber rund ums Jahr echtes Hundepech, denn natürlich könnte kein Hund widerstehen, wenn ein Hase 1 m vor seiner Nase aufspringt, oder die reichlich fettgefütterten Jagdfasane einfach nur wegwatscheln. Also bleibt er fast immer an seiner 10m-Leine, was einer guten Erziehung nicht eben dient: ohne Leine ist er viel bemühter, alles richtig zu machen. In der Großstadt hätte er mangels jagdlicher Anfechtungen paradoxerweise mehr Gelegenheit zum Freilauf …

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