Zeichen setzen für den 1. Mai 2009 in Hannover

Veröffentlicht: 2009/03/08 in GEGEN rechts!

Bewundernswert ist das Engagement der Schüler und Schülerinnen des Diakonie-Kollegs Hannover.

In ihrer Projektwoche haben sie sich eingehend mit dem Thema "1. Mai / Nazifrei" auseinander gesetzt.

Mehr könnt ihr in dem Artikel lesen, dazu bitte anklicken 🙂

Advertisements
Kommentare
  1. Tom sagt:

    DIAKONIE-Kolleg? Das ist doch wohl nicht diese „christliche“ Organisation, die Andersgläubige diskriminiert???

  2. Minahasa sagt:

    „Kratz 1 Altruisten, und du siehst 1 Heuchler bluten.“ (M. Ghiselin)Ich habe mal nachgesehen: "Die Diakonie-Kolleg Hannover GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Hannoverschen diakonischen Einrichtungen Annastift und Stephansstift . Das Diakonie-Kolleg ist aus der Evangelischen Fachschule für Sozial- und Heilpädagogik des Stephansstiftes und der Fachschule – Heilerziehungspflege des Annastiftes hervorgegangen."Schon im Bewerbungsbogen wird nach der Religionszugehörigkeit gefragt. Die Diakonischen Werke sind 1 der letzten Domänen für massive Diskriminierung am Arbeitsplatz. Nicht nur ausländische Arbeitnehmer mit der falschen Religion haben dort keine Chance. Juden werden „ausnahmsweise“ akzeptiert. Für 1 hermetische, weltanschauliche Gemeinschaft ganz normal – wenn die sozialen Leistungen nicht überwiegend aus Steuergeldern finanziert würden. 1 uralter Skandal und schon reichlich beschrieben: Horst Herrmann „Die Caritas-Legende“, 1993

  3. Chawa sagt:

    Dann kann man auch sagen, dass das jüdische Gymnasien intolerant ist, denn es werden nur Juden aufgenommen.Das hat auch seinen Grund, denn wen interessiert sonst das Thorastudium.Auf katholischen Schulen im Raum Frankfurt werden keine evangelischen Kinder aufgenommen.Genauso vorsichtig muss man mit der Linkspartei, der Antifa usw. umgehen. Bei allen Organisationen kann ein RUCK in die falsche Richtung erfolgen.Aber das, was die Jugendlichen da zusammengestellt haben, erarbeitet haben, ist doch wirklich eine Leistung. Denn sie sprechen die gleiche Sprache wie ihre Zielgruppe / Jugendliche.Uns beiden Alten (*Lach*, nichts für ungut) versteht ein teil der Jugend rein verbal nicht!

  4. Minahasa sagt:

    Der Unterschied besteht darin, daß Organisationen wie Diakonie und Caritas Monopolstellungen besitzen, und in stark konfessionalisierten Gebieten arbeitslose Sozialarbeiter mit der falschen Religion nicht die geringste Chance haben, ihren Beruf auszuüben. Die Diakonie mit ihren frühkapitalistischen Arbeitnehmer-Rechten engagiert im 1. Mai, da steht die Welt Kopf! „Atemlos laufen sie hinter der Zeit her, auf daß ihnen niemand entwische.“ (Kurt Tucholsky). Und diese jungen Sozialarbeiter – sofern sie übernommen werden – wissen noch gar nicht, mit wem sie es zu tun haben. Meine Frau schon. Die hat dort 1 Jahrzehnt als Krankenschwester gearbeitet und wurde nach den Kinderaufzucht-Jahren zwar wieder mit Begeisterung akzeptiert – aber dann doch nicht wieder eingestellt, als sich herausstellte, daß sie inzwischen Buddhistin geworden war. Das diesbezügliche „Gespräch“ hätte man dokumentieren sollen. Ihr wurde u.a. empfohlen zu konvertieren. Dagegen und daß die ausländischen Arbeitnehmer in Hannover-Linden diese Ungerechtigkeiten über ihre Steuergelder zu 95% mitfinanzieren, sollten sie mal protestieren.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s