Sufganiot / Sufganiyot סופגניות und mehr

Veröffentlicht: 2008/12/13 in Essen und Trinken

Wie immer zu den Feiertagen gibt es traditionelle Gerichte.

Sufganiot

Sufganiyah (Hebrew: סופגנייה‎; plural, sufganiyot: סופגניות) ist eine typische Speise für Chanukka, im Deutschen hat sich eingebürgert Sufganiot zu sagen 🙂

  • 1 kg Mehl (Vollkornmehl)
  • Eine dreiviertel Tasse Zucker
  • 1 Teelöffel Salz
  • 2 Eier
  • 2 Esslöffel Cognac
  • 1/2 Tasse Olivenöl
  • 60 g Hefe

Hefe in warmem Wasser und Zucker auflösen und 15 min. stehen lassen. Alle anderen Zutaten unterheben und mit dem Mixer zu einem geschmeidigen Teig verrühren. Den Teig zugedeckt 1 Stunde gehen lassen. Teig auf bemehlter Fläche 1 ½ cm dick auswallen und Kreise ausstechen. Diese nochmals 30 min. aufgehen lassen.
Sufganiot frittieren (umdrehen nicht vergessen!) oder im Backofen 20 Minuten lang bei 160 Grad backen.

Die Füllung wird hinterher reingespritzt. Besonders gut schmeckt eine Dattel – Apfel – Füllung, man kann aber auch jede Art von Marmelade verwenden.
Hinterher mit Puderzucker bestreuen

 

Latkes לטקעס, hebr. לביבות Levivot

Chanukka ist aber auch der Feiertag, an dem die bescheidene Kartoffel königlichen Status erlangt, werden doch in fast jedem jüdischen Haushalt Unmengen an Kartoffelpfannkuchen serviert.

  • 12 grosse Kartoffeln, geraffelt
  • 3 mittelgrosse Zwiebeln, geraffelt
  • 4 Eier, leicht geschlagen
  • 5 Esslöffel Mehl, oder mehr, je nach Bedarf
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken
  • Öl fürs Braten

Mit einem sauberen Tuch presse man so viel Flüssigkeit wie möglich aus den Kartoffeln (je mehr Flüssigkeit entnommen werden kann, desto besser werden die Latkes). Auf gleiche Weise mit den Zwiebeln verfahren.

Alle Zutaten, das Öl ausgenommen, werden dann von Hand gut vermischt, großzügig mit Salz und Pfeffer würzen.

In einer schweren Bratpfanne wird viel Öl erhitzt (mindestens 2,5 Zentimeter). Von Hand einzelne Pfannkuchen bilden, und sobald das Öl heiß genug ist, gibt man so viele Latkes in die Pfanne, dass diese einerseits fast voll wird, während andrerseits darauf geachtet wird, dass die einzelnen Exemplare durch Zwischenräume getrennt bleiben. Sind die Latkes auf der einen Seite schön braun, werden sie gewendet und so lange gebraten, bis sie auf beiden Seiten gebräunt und am Rand knusprig sind.

 

Be’teiawon und Guten Appetit!

 

Neben diesen in Öl gebratene Speisen, die an das Öl erinnern, das im Tempel gefunden wurde und für acht Tage reichte, gibt es noch Anderes, was wirklich auch gut schmeckt.

Auf ein anderes Ereignis aus jenen Zeiten beziehen sich die Käsegerichte. Sie werden zur Erinnerung an die Heldentat der schönen Judith genossen, die von Holofernes, dem Feldhauptmann Nebukadnezars, begehrt wurde. Judith aber war nicht nur schön, sondern auch klug. Sie setzte Holofernes gesalzenen Käse vor, und nachdem er seinen Durst mit zahlreichen Bechern Wein gelöscht hatte und in tiefen Schlaf versunken war, schlug sie ihm das Haupt ab. Sie brachte es nach Jerusalem und zeigte es seinen Soldaten. Die wurden von Grauen erfasst und flohen bis auf den letzten Mann.

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