Traurig aber wahr

Veröffentlicht: 2008/12/03 in Wahrheiten

Diesen Blog habe ich heute gelesen und ich frage mich allen ernstes, ob wir noch im Jahr 1910 oder so leben. Aber leider ist der Blog aktuell.

Meine Tochter erzählte aus der Schule, dass sie in einem ihrer Kurse einen wirklich tollen, homosexuellen Jungen hätte. Zumindest hat eines der Mädchen lauthals sich darüber brüskiert.

Meine Tochter hat sich hingestellt und gesagt :"Na und?" Darauf meinte der Junge: " Wie, was?? Du könntest ja jedenfalls etwas schockiert sein" Ihr Kommentar: "Warum? Ist das so etwas besonderes???" Worauf der Junge herzhaft lachen musste. Jedenfalls hat sie damit einen tollen Freund gewonnen.

Der Vatikan reagiert jedenfalls nicht so "cool", aber lest selber:

Zitat

Der Kirchenstaat übt scharfe Kritik an dem Vorschlag Frankreichs, die Strafbarkeit der Homosexualität

Der Vatikan kritisiert eine EU-Kampagne zur weltweiten Aufhebung der Strafbarkeit der Homosexualität. Der Vorschlag Frankreichs, das im Namen aller EU-Mitglieder der UNO das weltweite Projekt vorlegen will, geht dem Vatikan gegen den Strich. Er begrüße zwar jede Initiative zum Schutz der Menschenrechte und verwerfe jegliche Form der Diskriminierung gegen Homosexuelle. Frankreichs Initiative bei der UNO könne jedoch als politische Erklärung betrachtet werden, mit der man eine Kategorie von Menschen vor der Diskriminierung beschützen wolle. Jedoch wurde dabei nicht berücksichtigt, dass man damit neue Formen von Diskriminierung einführe. Dies sagte der Vatikan-Vertreter bei der UNO, Bischof Celestino Migliore, nach Angaben italienischer Medien vom Dienstag.
"Länder, die die Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Personen nicht anerkennen, könnten unter Druck gesetzt werden, sollte die UNO Frankreichs Dokument annehmen", so der Bischof. Frankreich will am 10. Dezember anlässlich des 60. Jahrestages der UNO-Menschenrechtserklärung seinen Vorschlag zur Aufhebung der Strafbarkeit der Homosexualität vorlegen.

Zustimmung aus Italien

Die Position des Vatikans sorgte für heftige Kritik in Italien. "Der Vatikan verteidigt die Todesstrafe für Homosexuelle", protestierte der italienische Verband für die Rechte der Homosexuellen Arcigay. "Dank des besonderen Status, den der mittelalterliche Vatikan-Staat bei der UNO genießt, kann die Kirchenlobby Druck auf alle Länder ausüben, damit zivile Rechte nicht anerkannt werden. Der Vatikan verbündet sich somit mit Diktaturen jeglicher Art, darunter auch den islamischen", sagte der Arcigay-Präsident Aurelio Mancuso. Der Verband kündigte Protestkundgebungen vor dem Vatikan an.
Italien hat wie die anderen 26 EU-Partner Frankreichs Dokument zur Aufhebung der Strafbarkeit der Homosexualität unterzeichnet, bestätigte das italienische Außenministerium. In den letzten Monaten hat Papst Benedikt XVI. wiederholt Eheschließungen unter Homosexuellen verurteilt.

 

Mein Fazit:

Was ist das für eine Kirche, die Diskriminierung predigt???

Ein Lob hier an meine Tochter, denn sie kann wirklich auch im Alltag umsetzen, was ich ihr jahrelang "gepredigt" habe. So oder ähnlich, würde ich eigentlich erwarten, dass alle Menschen reagieren. Die Musik von Queen und Freddie Mercury lieben viele, mit Homosexuellen direkt, möchten aber wenige zu tun haben.

 

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Kommentare
  1. . sagt:

    kommt ein bisschen darauf an, wo man lebt als Homosexueller,
    und die Diskriminierungen der kath. Kirche, wo fangen die an, wo hören die auf,
    da würde mir eine ganze Liste einfallen.

  2. WhiteHaven sagt:

    Nun, alle monotheistischen Religionen sind vom Kern her, faschistoid…!WhiteHaven

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