Archiv für 2008/10/30

Alkohol am Steuer

Veröffentlicht: 2008/10/30 in Wahrheiten

Dies ist eine Geschichte, bei der ich trotz meine "Hartgesottenheit" den Tränen nahe bin.

Viele von Euch werden sie kennen. Aber ich will sie trotzdem bringen, denn sie ist wirklich gut und ich denke, vielleicht, ja vielleicht bleibt sie einem Menschen im Hinterkopf. Und der sagt dann beim nächsten Disco-/ Kneipenbesuch: "Nein danke!".

 

Wenn man wie ich eine Tochter hat, die nun flügge ist und gerade den Führerschein macht, dann hofft man von ganzem Herzen, dass so etwas nicht passiert.

Auch ich habe meiner Tochter beigebracht, Alkohol und Autofahren passen nicht zusammen, auch nicht als Beifahrer! Denn in ein Auto mit einem alkoholisierten Fahrer ein zu steigen, kommt einem Selbstmordversuch gleich.

 

Das ALLES ist ganz und gar nicht COOL!

 

Also die Bitte meinerseits an ALLE jungen Erwachsenen die dies lesen:

SEIT COOLER ALS DIE ANDEREN und sagt

!! Alkohol am Steuer – NEIN DANKE !!

Denn so wie auf dem Bild, nimmt ein alkoholisierter Fahrer den Straßenverkehr wahr.

Es ist NICHT möglich, in diesem Zustand zu reagieren!

Man gefährdet nicht nur sich selber, sondern Andere auch!

Denkt auch mal an Eure Eltern, Freunde/-innen, Eure "Große Liebe", die dann hinterher fragen werden: "WARUM?"

 

 

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Warum Mami??

 

Ich ging zu einer Party, Mami, und dachte an Deine Worte. Du hattest mich gebeten, nicht zu trinken und so trank ich keinen Alkohol.

 

Ich fühle mich ganz stolz, Mami, genauso, wie Du es vorhergesagt hattest. Ich habe vor dem Fahren nichts getrunken, Mami, auch wenn die anderen sich mokierten.

 

Ich weiß, dass es richtig war, Mami, und dass Du immer recht hast. Die Party geht langsam zu Ende, Mami, und alle fahren weg.

 

Als ich in mein Auto stieg, Mami, wusste ich, dass ich heil nach Hause kommen würde: aufgrund Deiner Erziehung – so verantwortungsvoll und fein.

 

Ich fuhr langsam an, Mami, und bog in die Straße ein. Aber der andere Fahrer sah mich nicht und sein Wagen traf mich mit voller Wucht.

 

Als ich auf dem Bürgersteig lag, Mami, hörte ich den Polizisten sagen, der Andere sei betrunken. Und nun bin ich diejenige, die dafür büßen muss.

 

Ich liege hier im Sterben, Mami, ach bitte, komm doch schnell. Wie konnte mir das passieren? Mein Leben zerplatzt wie ein Luftballon.

 

Ringsherum ist alles voller Blut, Mami, das meiste ist von mir. Ich höre den Arzt sagen, dass es keine Hilfe mehr für mich gibt.

 

Ich wollte Dir nur sagen, Mami, ich schwöre es, ich habe wirklich nichts getrunken. Es waren die Anderen, Mami, die haben einfach nicht nachgedacht.

 

Er war wahrscheinlich auf der gleichen Party wie ich, Mami. Der einzige Unterschied ist nur: Er hat getrunken und ich werde sterben.

 

Warum trinken die Menschen, Mami? Es kann das ganze Leben ruinieren. Ich habe jetzt starke Schmerzen, wie Messerstiche so scharf.

 

Der Mann, der mich angefahren hat, Mami, läuft herum und ich liege hier im Sterben. Er guckt nur dumm.

 

Sag, meinem Bruder, dass er nicht weinen soll, Mami. Und Papi soll tapfer sein. Und wenn ich im Himmel bin, Mami, schreibt "Papi’s Mädchen" auf meinen Grabstein.

 

Jemand hätte es dem Anderen sagen sollen, Mami, nicht trinken und dann fahren. Wenn man ihm das gesagt hätte, Mami, würde ich noch leben.

 

Mein Atem wird kürzer, Mami, ich habe große Angst. Bitte, weine nicht um mich, Mami. Du warst immer da, wenn ich Dich brauchte.

 

Ich habe nur noch eine letzte Frage, Mami, bevor ich von hier fortgehe:

 

ICH habe nicht vor dem Fahren getrunken,

warum bin ICH diejenige, die sterben muss?

 

 

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Es wäre schön, wenn DU auch dieses Geschichte in deinen Blog übernimmst.
Es ist so wichtig, dass die Menschen endlich verstehen, was Alkohol am Steuer wirklich anrichten kann!
Es passieren einfach noch viel zu viele Unfälle aufgrund von Alkohol auf den Straßen, bei denen immer wieder Unschuldige zu Tode kommen.


Hilf mit, diese Geschichte soll um die ganze Welt gehen.

 

 

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Seit 2003 arbeitet die "Mobile Opferberatung gegen rechte Gewalt" Ich denke, nicht jeder kennt sie, aber man sollte diese Anlaufstelle in der heutigen Zeit kennen. Leider!

Der nebenstehende Link führt direkt zur Seite und ich werde ihn auch in meine Liste der Wichtigen Adresse im WWW aufnehmen.

Was ich da heute gelesen habe, darüber möchte ich EUCH informieren, denn Schutz von Seiten des Staates, den kann man wohl bald nicht mehr erwarten!

 

Das Amtsgericht Halle sprach am 29.10.08 zwei Neonazis vom Vorwurf der Nötigung einer Prozessbeobachterin frei. Die Mobile Opferberatung kritisiert den Freispruch als „Freibrief für Neonazis politische Gegner/-innen einzuschüchtern“. Das Verfahren war ein Lehrstück für Prozessstrategien der rechtsextremen Szene.

Zum Hintergrund

Am 22. Juni 2006 fand vor dem Verwaltungsgericht Halle eine Hauptverhandlung wegen der Beschwerde des u.a. als Veranstalter von Neonazi-Konzerten überregional bekannten Enrico M. gegen polizeiliche Maßnahmen auf seinem Grundstück in Sotterhausen statt. Zu der Verhandlung waren rund 30 bis 40 Neonazis aus ganz Sachsen-Anhalt und Thüringen angereist, darunter auch die beiden Neonaziaktivisten Matthias B.und Marcus G.

Kurz vor Beginn der Verhandlung wandte sich der damals 23-jährige B. an einen Polizeibeamten im Gerichtssaal mit der Behauptung, eine Prozessbeobachterin des Vereins Miteinander e.V. – der seit Jahren für sein unabhängiges Monitoring rechtsextremer Aktivitäten in Sachsen-Anhalt bekannt ist – habe angeblich in Halberstadt eine Körperverletzung begangen.

Ein mittlerweile klassisches Manöver von Neonazis, um persönliche Daten von ihnen missliebigen Personen zu erhalten und sie einzuschüchtern.

B. verlangte dann auch von dem Polizisten die Personalienfeststellung der jungen Frau. Der Beamte weigerte sich, für die Neonazis tätig zu werden. Allerdings stand er nach Verhandlungsbeginn auf und erklärte, im Saal befände sich eine Person, die einer Straftat bezichtigt werde. Deshalb sei die Polizei unterwegs.

Die Prozessbeobachterin verließ daraufhin den Gerichtssaal. Im Flur des Amtsgerichts wurde die Betroffene dann von den Angeklagten B. und G. bedrängt, festgehalten und geschubst. Der jungen Frau gelang es schließlich, in ein offenstehendes Gerichtsbüro zu flüchten. Kurz darauf trafen Polizeibeamte ein, nahmen ihre Personalien auf und fuhren sie schließlich zu ihrer eigenen Sicherheit bis zum Halleschen Steintor.

Der Prozess am Amtsgericht Halle
Obwohl die Staatsanwaltschaft Halle bereits Mitte Oktober 2006 Anklage wegen Nötigung gegen Matthias B. und Marcus G. erhob, begann erst mehr als zwei Jahre nach der Tat – am 22. Oktober 2008 – die Hauptverhandlung vor dem Amtsgericht Halle.

Vor Gericht behaupteten die Angeklagten am ersten Prozesstag, sie hätten die Prozessbeobachterin ohne Anwendung von Gewalt lediglich mit Worten und indem sie ihr „den Weg versperrten“ am Flüchten hindern wollen, um der Polizei eine Personalienfeststellung zu ermöglichen.

Die Staatsanwaltschaft Halle hingegen wies in ihrem heutigen Plädoyer darauf hin, dass die beiden überregional bekannten Neonazis die Strategie umgesetzt hätten, die u.a. auch auf der neonazistischen Website Nationaler Beobachter Halle propagiert wurde, nämlich sich durch Anzeigen persönliche Daten von politischen Gegner/-innen zu beschaffen, um diese einzuschüchtern und zu bedrohen.

Das den Neonazis dabei jede Lüge Recht ist, zeigt sich auch in diesem Fall. Die Ermittlungen wegen Körperverletzung am Rande eines Neonaziaufmarsches in Halberstadt gegen die Prozessbeobachterin auf der Grundlage der Behauptungen von Matthias B. wurden mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt.

Fazit
Die Folgen jedoch sind gravierend: seit dem Angriff im Amtsgericht (22.10.) sind Name, Wohnort und Foto der Prozessbeobachterin wiederholt auf einschlägigen rechten Websites veröffentlicht worden.

Zudem ist die Betroffene, die seit Mitte 2007 als Journalistin auch Neonaziaufmarsche begleitet, immer wieder Ziel beleidigender Sprechchöre durch Neonazis. Erstmalig wurden diese durch Matthias B. Mitte September 2007 bei einem Neonaziaufmarsch in Quedlinburg angestimmt.

„Das Gericht hat bewusst ausgeblendet, dass hier gezielt und mit Gewaltanwendung politische Gegnerinnen eingeschüchtert werden“, kritisiert eine Sprecherin der Mobilen Opferberatung. „Der vorsitzende Richter ignorierte den neonazistischen Kontext des Vorfalls und stellte mit dem Freispruch organisierten Neonazis einen Freibrief für Hilfs-Sheriff-Tätigkeiten aus“, so die Sprecherin weiter. Denn in seiner Urteilsbegründung führte er aus, es müsse gestattet sein dafür Sorge zu tragen, dass Personalien von der Polizei auch tatsächlich festgestellt werden können.

 

Mein Fazit

Na da können wir uns ja auf einiges gefasst machen! Da wird eine Demokratie mit ihren eigenen Waffen geschlagen!

 

Da es jetzt doch mehr Beiträge im Blog zu diesem Thema geben wird, habe ich eine neue Kategorie GEGEN rechts! angelegt.

 

Quelle: www.mobile-opferberatung.de