NPD – eine „gutbürgerliche“ Partei??

Veröffentlicht: 2008/10/29 in GEGEN rechts!

Bei der NPD gehören Drohungen und die Zusammenarbeit mit militanten Neonazis zum Standard. Auch wenn sich die Parteispitze der NPD sich neuerdings als "gutbürgerlich" ausgibt.

Ja, das wollen sie den Menschen hier gern vorgaukeln.

Ja, so wollen Sie unsere Kinder für ihre Ziele gewinnen.

Aber die Wahrheit sieht anders aus. Hier nur einige Beispiele der letzten Wochen:

 

Erst vor 2 Wochen sorgte der NPD-Funktionär Sascha Söder aus Hessen für Aufsehen. Auf einer Demonstration gegen "Kinderschänder" rief er zur Selbstjustiz auf. Wie in einer Video-Aufzeichnung zu hören ist, bezeichnete er den Europaabgeordneten Cohn-Bendit als "Mitglied einer ganz besonderen Minderheit", worauf er auf seine Bekenntnis zum Judentum anspielte. Söder zufolge müsse man Leute wie Cohn-Bendit "an die Wand stellen".

 

Wenige Wochen zuvor hatte der Neonazi Kevin Schnippkoweit aus dem Umfeld der hessischen NPD-Spitze eine schlafende 13-Jährige schwer verletzt, als er dem Mädchen mit einem Klappspaten auf den Kopf schlug. Die 13-Jährige lag danach längere Zeit auf der Intensivstation, die Eltern bangten zwischenzeitlich um ihr Leben.

 

Zuvor hatte der Täter im Internet Hass-Videos verbreitet – mit Titeln wie "Deutscher, Augen auf! Du bist im Krieg!" Diese Videos wurden unter Mithilfe des damaligen NPD-Chefs erstellt. Dieser wurde mittlerweile zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, ein weiterer Prozess wegen gefährlicher Körperverletzung steht noch an.

 

Bei der Kommunalwahl in Brandenburg im September schickte die NPD einen Kandidaten ins Rennen, der wegen einer tödlichen Hetzjagd auf einen Flüchtling verurteilt worden war.

 

Während der gleichzeitig in Bayern stattfindenden Landtagswahl kandidierte der mehrfach vorbestrafte Neonazi Norman Bordin für die NPD. Bordin war unter anderem an einem Skinhead-Überfall auf einen Griechen in München beteiligt. Der NPD-Funktionär war zudem bei einem Neonazi-Konzert gefilmt worden, als er dort den Hitler-Gruß zeigte und Parolen brüllte wie "Wir stellen die jüdische Drecksau, zum letzten entscheidenden Schlag! (…) Juden raus!"

 

 

 
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