Die 7 Weltwunder

Veröffentlicht: 2008/10/14 in Geschichte

Na ja, die der Antike kennt ja jeder.

Aber in einem Gespräch kamen auf das Thema, welches sind denn nun eigentlich die der Neuzeit? Na ja und alle bekamen wir nicht zusammen. Also hab ich mich nochmal hingesetzt und recherchiert 🙂 Je älter man wird …

Nun aber der Reihenfolge nach.

Die 7 Weltwunder der Antike sind:

Pyramidenkomplex von Gizeh

"Entweder steigen durch solche Werke die Menschen zu den Göttern empor oder die Götter zu den Menschen herab." schrieb Plinius, ein römischer Schriftsteller im 1. Jahrhundert n. Chr.

Die größte und vermutlich bekannteste Pyramide ist die des Pharao Cheops, der von 2604 bis 2581 v. Chr. regierte. Die Cheops-Pyramide war ursprünglich 146,6 m hoch (heute: 138,75 m), die Seiten sind im Mittel 238,7 m lang und ihr Neigungswinkel beträgt 51°50′. 

Die mittlere der drei Pyramiden ist die des Pharao Chephren, der in der Zeit von etwa 2558 bis 2532 v. Chr. regierte. Die Chephren-Pyramide war ursprünglich 143,5 m hoch (heute: 136,4 m), die Seitenlänge betrug 215,25 m und ihr Neigungswinkel beträgt 53°10′.

Die kleinste der drei Pyramiden ist die des Pharao Mykerinos, der in der Zeit von etwa 2532 bis 2503 v. Chr. regierte. Die Mykerinos-Pyramide war ursprünglich 65 m hoch, womit sie nicht mal halb so hoch wie die beiden anderen Pyramiden ist. Die Seiten sind 102,2 m × 104,6 m lang (mittlere Basislänge 103,4 m), und ihr Neigungswinkel beträgt 51° 20′

Die hängenden Gärten der Semiramis

Obwohl sie in keiner Liste der Weltwunder fehlen, ist ihre Existenz archäologisch wie historisch fragwürdig. Wenn es sie gegeben hat, dann wahrscheinlich in der Nähe des Euphrats.

 

 

 

Koloss von Rhodos

war eine über 30 m hohe, monumentale Bronzestatue des Gottes Helios (griech. Sonne), aufgestellt in der Inselhauptstadt Rhodos der gleichnamigen Insel. Die 15 Tonnen Bronze und 9 Tonnen Eisen schwere Statue wurde vom Architekt Chares von Lindos entworfen und wurde im Inneren von einem Eisengerüst und Steinbalken gestützt. 

Sie thronte jedoch nur 66 Jahre über der Stadt Rhodos und kippte im Jahre 226 v. Chr. durch ein Erdbebenum. Viele Häuser wurden dadurch zerstört. Die Trümmerteile – aus Stein und Bronze – lagen noch 900 Jahre in der Stadt. Erst im Jahre 654 n. Chr. wurde der Metallschrott von einem Händler aufgekauft und nach Syrien geschafft.
 

Pharos von Alexandria

war der größte Leuchtturm, der je gebaut wurde. Er wurde auf der kleinen Insel

Pharos errichtet und lag somit 25 Kilometer westlich des kanopischen Nilarmes.

Er wurde 279 v. Chr. fertiggestellt und war ungefähr 120 – 160 Meter hoch. Im 8. Jahrhundert n. Chr. beschädigte ein Erdbeben den Leuchtturm, im 14. Jahrhundert n. Ch. sorgte ein Erdbeben für seinen Einsturz.

Ursprünglich enthielt die Liste der Wektwunder die Stadtmauern von Babylon, die jedoch in der hellenistischer Zeit zerfiel. An ihrer Stelle wurde r Leutturm von Alexandria aufgenommen.

Zeusstatue von Olympia

Vergoldete sitzende Kolossalstatue des Zeus wurde im Jahr 456 v. Chr. fertiggestellt. und war 12 Meter hoch. Der Bildhauer Phidias schuf sie für den Zeus-Tempel von Olympia. Die Zeus-Statue wurde im Jahre 420 n. Chr. Auf Befehl des christlichen Kaiser Theodosius II. als heidnisches Heiligtum geschliffen und die Olympischen Spiele wurden verboten.

 

 

 

Artemis-Tempel zu Ephesos

Der Tempel wurde in Ephesos auf einem Sumpfgelände erbaut. Daher dauerten die Bauarbeiten auch 120 Jahre, der Baubeginn lag um 560 v. Chr. und er wurde nach den Perserkriegen im Jahr 440 v. Chr. beendet. Die Konstruktion war äußerst schwierig, denn sie bestand aus 127 reich verzierten Marmorsäulen von 18 m Höhe auf einer Fläche von 115 m x 55 m, die außergewöhnlich schwere Querbalken trugen. Ein 20 m hohes Holzdach bildete den Abschluss. Geweiht war der Thempel der Göttin Artemis (Fruchtbarkeitsgöttin)

 

Grabmal des Mausolos / Mausoleum von Halikarnassos

Das Mausoleum wurde in Halikarnassos, erbaut und war gut 50 Meter hoch. Es war nach 24 Jahren Bauzeit, als Mausolos 352 v. Chr. starb, noch nicht vollendet. Noch zwei Jahre dauerten die Bauarbeiten, sie wurden von der Schwestergemahlin geleitet.
Die Reste wurden später von den Johannitern zum Bau ihres Fort Petronia verwendet. Bis heute erhalten ist ein kunstvoll gemauerter Marmorfries des Bildhauers Skopas, der den Kampf der Amazonen gegen feindliche Angreifer zeigt. Der Fries ist 90 Zentimeter hoch und etwa 20 Meter lang, er hängt heute im British Museum in London.

 

 

Die Finalteilnehmen der neuen Liste: Die sieben Weltwunder der Neuzeit. Die Gewinner habe ich rot gemarkert!

Akropolis, Athen, Griechenland, Stadtfestung des antiken Griechenlands, seit 1986 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.


Alhambra, Granada, Spanien, Stadtburg aus der islamischen Zeit in Spanien, gebaut ab dem 13. Jahrhundert.


Angkor, Kambodscha, Zentrum des historischen Khmer-Königreiches Kambuja, Tempelanlage.


Chinesische Mauer, China, über sechs Kilometer Befestigungsmauer, das hinsichtlich von Volumen und Masse das größte Bauwerk der Welt.


Christus-Statue, Brasilien, die Christus-Statue steht auf dem Berg Corcovado über Rio de Janeiro und wurde 1931 geweiht.


Eiffelturm, Paris, Frankreich, das weltweit bekannte Symbol für Frankreich wurde anlässlich der Weltausstellung gebaut und 1889 fertig gestellt.


Hagia Sophia, Istanbul, Türkei, wurde im 6. Jahrhundert in Konstantinopel gebaut und war die Hauptkirche des byzantinischen Kirche.


Kiyomizu-dera, Kyoto, Japan, buddhistische Tempelanlage im Osten von Kyoto, die Geschichte des Tempels reicht bis 798 zurück, die heutigen Gebäude wurden 1633 erbaut.


Kolosseum, Rom, Italien, das größte der im antiken Rom erbauten Amphitehater und der größte geschlossene Bau der römischen Antike.


Kreml, St. Basil’s, Moskau, Russland, der Moskauer Kreml entstand im 15. Jahrhundert und wurde zur Zeit des Großfürstentums Moskau der Sitz der Regierung.


Neuschwanstein, Deutschland, das Schloss wurde von Ludwig II. von Bayern erbaut und ist eine der bekanntesten Touristenziele in Deutschland.

Chichén Itzá, Mayaruinen auf der Halbinsel Yucatán  in Mexiko


Opernhaus in Sydney, Australien, das Sydney Opera House ist eins der berühmtesten und der markantesten Gebäude des 20. Jahrhunderts und das Wahrzeichen von Sydney.


Stonehenge, England, der Bau aus der Jungsteinzeit wurde bis in die Bronzezeit benutzt. Stonehenge liegt 13 Kilometer nordwestlich von Salisbury.


Taj Mahal, Indien, das Mausoleum wurde von dem Großmogul Shah Jahan zum Gedenken an seine 1631 verstorbene Hauptfrau Mumtaz Mahal erbaut.


Timbuktu, Mali, Oasenstadt im westafrikanischen Staat Mali.


Statuen auf den Osterinseln, Chile, die kolossalen Steinstatuen der Osterinseln werden Moais genannt, katalogisiert sind 638 Statuen, ursprünglich sollen es über 1000 gewesen sein.


Petra, Jordanien, historische Felsenstadt, heute verlassen, war in der Antike die Hauptstadt des Reiches der Nabatäer.


Machu Picchu, Inka-Ruinen in den Anden von Peru.

 

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Kommentare
  1. Harald sagt:

    Hier ein vielleicht reizvoller Link: Bitte Folge 41 wählen (=Angst auf der Osterinsel). Man erhält dort Einblicke zu den Statuen auf den Osterinseln die bemerkenswert sind. Der Bayrische Rundfunk streamt das Video dazu.

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