Hannover – Eine nicht schöne Stadtgeschichte

Veröffentlicht: 2008/09/14 in Wahrheiten

Die Einführung der Reformation begann mit einem dramatischen, aber unblutigen Aufstand der Bürger in Hannover. Am 26. Juni 1533 schwor die versammelten Bürgerschaft vor dem alten Rathaus unter ihrem „Worthalter“ Diderik Arnsborch, dass sie nunmehr den Lehren Luthers folgen wollten.

Nach der Reformation war es auch in Hannover immer wieder zu Unruhen zwischen Altgläubigen und Lutheranern gekommen. Als sie 1533 eskalierten, flohen am 14. September 1533 die Bürgermeister und fast alle Ratsherren in das benachbarte katholische Hildesheim.

An diesem Tag wurde auch die erste ev. Predigt in Hannover gehalten. Der neue ev. Rat reorganisiert das Kirchenwesen und die Stadtordnungen. Das katholische Leben in Hannover erstarb, zumal der Rat der Stadt 1588 den Katholiken auch das Wohnrecht in der Altstadt entzog. Die Bevölkerung der Altstadt bleibt bis ins 19. Jahrhundert Hannover evangelisch-lutherische.

Persönliches Fazit

Heute gibt es in Hannover einen G’ttesdienst, der an diese Reformation erinnern soll.

Verständlich ist das für die Lutheraner ein denkwürdigen Tag. Aber man sollte auch bedenken, dass es damals Repressalien gegen anders Denkende gab. 

(Klicken zum original Zeitungsausschnitt)

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